Rax – Schwarzlochgrat (II), Preiner Wand, Göbl-Kühn-Steig

24. Aug. 2019
Aufstieg:

Vom Preiner Gscheid via Forststraßen Richtung Bachinger Bründl, anfangs weiter Richtung Preinerwandsteig  und bald via Jagdsteig zum Einstieg Schwarzlochgrat

Abstieg:

Via Preiner Wand, Seehütte und Göbl-Kühn-Steig

Bemerkung:

Exkurs: Im „Führer auf die Raxalpe“ von  Benesch/Pruscha/Holl aus dem Jahr 1982  wird als Erstbegeher des Schwarzlochgrats  S. Walcher am 23.12.1951 erwähnt.

Aktuell: Gutes Bergwetter, nach oben hin kühlender Wind und schönes Nebelspiel. Sehr anregender Anstieg (unmarkiert) im Schwarzloch auf die Rax zwischen Hoher Kanzel und Preiner Wand. Anfangs Anstieg durch eine aktuell frisch revitalisierte Latschengasse (recht komfortabel und nicht mehr mühsam, wie in früheren Berichten beschrieben – kein Latschenkampf mehr), später sehr schönes Felstheater am Schwarzlochgrat (unmarkiert). Schlüsselstelle (II) kompakt, der Rest Kraxlerei im Ier-Bereich. Immer wieder brüchig (Obacht bei den Griffen und Tritten! Helm sinnvoll). Insgesamt eine sehr stille Gegend der Rax. Etwas für trittsichere und schwindelfreie Liebhaber der gepflegten Schrofenkletterei. Schöne Tiefbllicke eröffnen sich am Grat rundum. Alternative Ausgangspunkte: Griesleiten oder Großau; alternative Abstiege: Holzknechtsteig, Preinerwandsteig, Schwarzlochsteig (I – unmarkiert; orogr. links des Schwarzlochgrats)

Fotos: Vielgut

Wetter: Schwül, oben Nebel und Wind
GPS Daten:

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