Ganzalm

Charakteristik:

An schönen Wochenenden im Hochwinter wird die Ganzalm regelrecht von Rodlern, Tourengehern und Wanderern gestürmt, was mitunter eine Parkplatznot am Bärenkogelsattel mit sich bringt.

Die präparierte Rodelstrecke verläuft die meiste Zeit in recht moderater Neigung. Bei zu weicher Piste führt das dazu, daß man den Schlitten streckenweise ziehen muss: im Bereich Hirnriegel, auf der Geraden vor dem Schlußteil. Dieser Streckenabschnitt ist andererseits bestens für’s „bobben“ geeignet.

Exkurs: lt. Duden bedeutet „bobben“ beim Bobfahren eine gleichmäßige ruckweise Oberkörperbewegung zur Beschleunigung der Fahrt ausführen.  Beim Rodeln bedeutet es, jedenfalls im Mürztal, daß mehrere Schlitten hintereinander gereiht werden, die Fahrer, bis auf den ersten, der die Funktion des Bremsers innehat, liegen mit dem Kopf voraus auf der Rodel und halten sich an der Rodel des/der Vordermanns/-frau fest. Als Faustregel gilt: Je länger die Schlange, desto heftiger die Pendelbewegung, als erstes fliegen die Letzten aus der Bahn. Insgesamt ein saugefährliches Unterfangen und nur bei wirklichen flachen Passagen zu empfehlen.

Als Schlüsselstelle der Strecke gilt die Schlußschikane. Die Zahl derer, die in dieser Kurve über den Straßenrand geschossen sind, ist Legion.

Ausgeliehene Rodeln werden am Sattel in der Scheune untergestellt!

Aufstieg: zu Fuß, ca. 1 Stunde Gehzeit
Infos: 0043 (0) 664 24 42 539

Anreise mit PKW:

Aus Richtung Wien oder Graz kommend: Via S6, Abfahrt Mürzzuschlag West, Abzweigung Richtung Bärenkogel (Hinweisschild) via Bärenkogelstraße auf den Bärekogelsattel (Parkplatz).

Distanz: ca. 3 km
Ausrüstung: Rodelverleih
Stützpunkt: Ganzalmhaus
Eintritt: frei
Stand der Aktualisierung: 17.10.2013