Rax – Heukuppe (2.007 m) via Karlgraben vom Preiner Gscheid

Exkurs:

Etymologie: Die Rax „…wird 1327 in alten Urkunden als „Rechsen“ genannt; es handelt sich hier um eine Ableitung des slowenischen Wortes „redcina“ und bedeutet „schütter bewachsene Stelle“. Der Name bezeichnete ursprünglich das Tal jenseits des Preiner Gscheides (Raxental) und ging später auf das Gebiet der Heukuppe über. Die Vegetationsarmut im Kalkgebirge kommt auch deutlich in der Bezeichnung „Heukuppe“, besser noch in hrem alten Namen „Brachkogel“ zum Ausdruck. Das Bestimmungswort „Heu“ deutet hier das nur mehr spärlich sprießende ausgedorrte Gras an. (Quelle: Norbert Toplitsch; „Enge, Nässe, Kälte, Aberglaube“- über einige Flurnamen des Semmering-Rax-Schneeberg-Gebietes; Beitrag in „Die Eroberung der Landschaft“, Katalog des NÖ Landesmuseums, Falter Verlag, 1992)

Charakteristik:

Beliebter und schnellster Aufstieg zum höchsten Punkt der Rax. Alpines Gelände!

Ausgangspunkt:

Parkplatz am Preiner Gscheid

Aufstieg:

Vom Preiner Gscheid über die ehemalige Skipiste in den Siebenbrunnenkessel, linkshaltend weiter über den „Schlangenweg“ oder beliebig in Kehren Richtung Karl-Ludwig-Haus. Danach westlich entlang der Stangenmarkierung auf die Heukuppe.

Abstieg:

Wie Aufstieg

Anreise mit PKW:

Von Wien kommend: Über die A2 und die S6 nach Gloggnitz, weiter nach Reichenau und via Prein a. d. Rax auf das Preiner Gscheid.

Von Graz kommend: Über die S6, Abfahrt Mürzzuschlag West bis zum Kreisverkehr bei der Eisenbahnbrücke, via Mariazeller Straße Richtung Neuberg a. d. Mürz nach Kapellen a. d. Mürz und weiter auf das Preiner Gscheid.