Hochschwab – Hochwart (2.210 m) via Rauchtal vom Bodenbauer aus

Exkurs:

Als einer der ersten Alpengipfel wurde der Hochschwab schon am 9. März 1895 vom Mürzzuschlager Hotelier Toni Schruf und dem Forstgehilfen Linhart über die Häuslalm mit Schi erstiegen – allerdings mußte Linhart, der ein falsches Steigwachs verwendet hatte (Felle waren noch unbekannt) auf der Häuslalm zurückbleiben. Bald nach dieser Pionierleistung wurde jedoch bereits das Rauchtal als schöne Skiabfahrt empfohlen.

Charakteristik:

Ausgedehnter Skitouren-Klassiker durch das wohl beliebteste Südkar des Hochschwabs. Landschaftlich beieindruckend ist der auf Aufstieg und die Abfahrt durch das Rauchtal, das vom Großen Beilstein und der mächtigen Stangenwand begrenzt wird.

Ausgangspunkt:

Parkplatz beim Gasthof Bodenbauer (884 m)

Aufstieg:

Vom Bodenbauer via markiertem Sommerwg Richtung Hochschwab-Gipfel (Weg Nr. 839) ins Trawiestal bis der markierte Wanderweg im Wald oberhalb der Hundswand einen kleinen Graben kreuzt. Ab da noch etwa 150-200 m dem markierten Weg folgen und danach links in den Wald hinein und aufwärts bis zum Beginn des Rauchtals. Teilweise steil durchs Rauchtal und am Ausgang rechtshaltend Richtung Rauchtalsattel. Vom Sattel in nordwestlicher Richtung Hochwart-Gipfel.

Variante: Vom Bodenbauer via Sommerweg zur Häuslalm und weiter Richtung  Hochschwab-Gipfel (Stangenmarkierungen); Der Anstieg ist nicht so steil wie durch das Rauchtal.

Abfahrt:

Wie Aufstieg

Anreise mit PKW:

Via S6 nach Kapfenberg und weiter nach Thörl. In Thörl Abzweigung nach St. Ilgen nehmen und weiter zum Bodenbauer