Hochschwab – Zinken (1.926 m) via Häuslalm vom Bodenbauer aus

Charakteristik:

Vom Bodenbauer springt der markante Felszacken des Zinken sofort ins Auge und eine Besteigung mit Skiern scheint von dieser Seite nicht einladend zu sein. Der Weg auf den Zinken via Häuslalm ist allerdings eine relativ einfache Variante auf den Gipfel. In Verbindung mit einer Abfahrt durch das Schönbergkar, ergibt sich eine schöne, aussichtsreiche Skitour.

Ausgangspunkt:

Alpengasthof Bodenbauer

Aufstieg:

Vom Bodenbauer führt die Tour entlang des markierten Sommerweges zur Häuslam (teilweise auch auf Forststraßen möglich). Von der Häuslalm leitet der Weg nach Nordosten in den Häuseltrog; entlang der Stangenmarkierung weiter in die Hirschgrube (zuvor eine, je nach Schneelage, ausgesetzte Querung). Im flachen Sattel der Hirschgrube zweigt rechts (Stangenmarkierung) der Weg Richtung Gipfel ab.

Abfahrt:

Wie Aufstieg

Variante Schönbergkar: Vom Gipfel des Zinken anfangs nordwärtsg abfahren; mit ausreichendem Abstand zum Dippelkar mit seinen überwächteten Wandabbrüchen. Danach ein paar Schritte bergan zur  Einfahrt ins Schönbergkar. Wir fahren in das weite Schönbergkar ein und bergab bis links die steile Salzleitenrinne einmündet. Hier geht die Fahrt weiter entlang der Felsen des Beilsteines. Bei der ersten Gelegenheit nach Osten (links – (keinesfalls weiter abfahren; unterhalb des Schönberkats liegt die Hundswand – Absturzgefahr!) ) in den Wald ausqueren. Weiter nach Osten querend und später südwärts Richtung Normalweg auf den Hochschwab und auf diesem zum Bodenbauer.

Variante Hochsteinkar: Vom Gipfel anfangs südwärts und später in südwestlicher Richtung zur Hochsteinhütte (Jagdhütte). An dieser vorbei und steil (ca. 40 Grad) südwärts in das Kar entlang der Felswände des Hochstein Richtung Weg auf die Häuslalm.

Anreise mit PKW:

Via S 6 nach Kapfenberg und weiter nach Thörl. In Thörl Abzweigung nach St. Ilgen nehmen und weiter zum Bodenbauer.