Rax – Großes Gries via Karl-Ludig-Haus (1.804 m)

Exkurs:

„Hinter uns das steile Schneefeld, darüber die zerhackten Felskämme der Roten Schlurze; rechts baut die Rauhe Wand breitflächig auf; links hängt die ungeheure Bärenlochmauer bedrohlich über; vor uns sperrt eine hohe Felswand Weiterfahrt und Ausblick. Ein Felszirkus von erdrückender Enge und erhabener Größe. Unheimlich der düstere Ernst und das tiefe Schweigen. Trotz Seilbahn, Praterstern und Ottohaus wohnt hier die Einsamkeit.“ (Quelle: Theodor Hüttenegger: „Wintersport-Führer durch das Mürztal“, Band II, 1947)

– Etymologie: „Gries“ bezeichnet landläufig und althergebracht Geröll

Charakteristik:

Siehe Exkurs

Ausgangspunkt:

Preiner Gscheid

Aufstieg:

Aufstieg/Abfahrt: Vom Preiner Gscheid via Siebenbrunnenkessel und Karlgraben zum Karl-Ludwig-Haus. In der Nähe des Hauses setzt der Bärengraben an. Diesen in nördlicher Richtung flach abwärts via Ebnerhütte im Taupental bis zum unteren Ende des Großen Krummtals (Wegweiser). Von dort in nordöstlicher Richtung aufwärts zum Umschweifsattel und beliebig abwärts in den Rotwandgraben zur Einfahrt ins Große Gries (bei Schneemangel Abklettern – I). Im Gries abwärts bis zur Forstraße. Weiter rechtshaltend via Kaisersteig zum Habsburghaus (Variante: Aufstieg über das Kleine Gries). Vom Habsburghaus anfangs entlang des markierten Sommerweges Richtung Dreimarkstein und weiter Richtung Predigtstuhl. In den Predigstuhlrinnen abwärts in den Siebenbrunnenkessel und zum Ausgangspunkt.

Variante: Der kürzeste Zustieg zum Großen Gries erfolgt von Hinternaßwald aus, über das Reistal.

Anreise mit PKW:

Von Wien kommend: Über die A2 und die S6 nach Gloggnitz, weiter nach Reichenau und via Prein a. d. Rax auf das Preiner Gscheid.

Von Graz kommend: Über die S6, Abfahrt Mürzzuschlag West bis zum Kreisverkehr bei der Eisenbahnbrücke, via Mariazeller Straße Richtung Neuberg a. d. Mürz nach Kapellen a. d. Mürz und weiter auf das Preiner Gscheid.