Zöbererhöhe (1.486 m) via Zöberergraben, Zöbereralm von Thörl aus

Exkurs:

„Die Anwohner des Berges kennen keine Zebereralpe, sondern eine Zebererhöhe und eine Zebereralm. Erstere ist der langgezogenene kahle Gipfel, letztere die um 250 m niedriger gelegene Alm an der Wurzel des Zeberergrabens.

Der Berg ist – ähnlich dem Hochschlag, mit dem er vieles gemein hat – ein viel zu wenig gewürdigtes Skiziel. (…) Denn sowohl die Abfahrt über die Temmereralm nach Parschlug, als die durch den Zeberergraben nach Thörl sind schnittige, genußvolle Führen, die das Herz jedes Kenners erfreuen. Allerdings schwache Fahrer werden kaum sehr befriedigt sein. (…)

Der Ausblick ist vom Gipfel sehr schön. Es umfaßt das Mürztal mit den Fischbacheralpen, den Stübmingergraben mit Hochanger und den Veitschbergen und bietet dank der Nähe des Hochschwabs besonders schöne Ansichten desselben.“  (Quelle: Theodor Hüttenegger; Wintersport-Führer durch das Mürztal, Band I“, um 1947)

Offenbar hieß der Berg früher Zebererhöhe.

Charakteristik:

Siehe Exkurs

Anmerkung zur GPS-Aufzeichnung: Da zu dem Zeitpunkt der Aufzeichnung keine Abfahrt im Zöberergraben möglich war, erfolgte die Abfahrt über die Forststraße (Plan B). Lohnend ist die Tour vor allem auch wenn es im anspruchsvollen, flotten Graben geht. Und am Beginn direkt über die Wiese zum oberen Rand und auf die Forststraße und nicht wie in der GPS-Aufzeichnung den kleinen Umweg über einen Seitengraben (ein kleiner Verhauer).

Ausgangspunkt:

Thörl (Wappensteinhammer); ein paar Parkmöglichkeiten

Aufstieg:

Vom Parkplatz direkt über die Wiese zum oberen Wiesenrand und auf die Forststraße zum Ziehweg entlang des Zöbererbaches allmählich in den Zöberergraben. Diesen aufwärts bis zur Zöbereralm und weiter über Wiesen und Gipfelhang zur Zöbererhöhe.

Abfahrt:

Im Aufstiegsbereich

Anreise mit PKW:

Via S 6 nach Kapfenberg und weiter nach Thörl. In Thörl abbiegen Richtung Wappensteinhammer bis zum Ende der Fahrmöglichkeit (Fahrverbot). Einige Parkplätze.