Veitsch - Brändewand (I-II - A/B), Weitengrund von Dobrein

Wetter:Mild, sonnig
Aufstieg:

Von Dobrein, Schütt, Brändewand, Bereich Seebodenkogel

Abstieg:

Jagdsteig, Weitengrund, Mitterstand

Bemerkung:

Explorationen in der Burg. Entlang der Brändewand über eine alte Führe auf die Hochfläche. Der Weg im Kar (westliches Burgkar) unter der Brändewand führt über schrofiges, bröseliges und steiles Gelände. Tw. verwitterte, rote Markierungen vorhanden, meist weglos, mitunter Steigspuren (auch Wildsteige). Schlüsselstelle ist eine Traverse durch ein steile Wand kurz vor dem Ausstieg Richtung Hochfläche. Alte Steiganlage (Haken und Seilversicherungen - A/B) vorhanden, aber nicht mehr verläßlich. Ohne Benutzung der Versicherungen Kletterei bis II (Schlüsselstelle Aufschwung kurz vor Ausstieg). Insgesamt sehr ausgesetzt.

Nach dem Ausstieg aus der Wand im der Zuge der Erkundung den Anstieg in einen Graben direkt zum Seebodenkogel gewählt. Diese Variante ist keinesfalls zu empfehlen! Der Graben steilt am Ende extrem auf (grasig-erdiges Gelände mit losen Steinen). Alternativ auf jeden Fall den Graben benutzen, der orogr. links des Hasenkogels herunterzieht (einfacher Anstieg auf die Hochfläche).

Abstieg über alten Jagdsteig, im ersten Teil durch eine manchmal schon verwachsene Latschengasse, auch einige Sackgassen können verleiten. Tw. weglos, spärlich blaue Markierungen.

Fazit: Wilder und einsamer An- und Abstieg mit großem Felstheater, grandiosen Tiefblicken und schönen Ausblicken auf die umliegende Bergwelt. Nur etwas für erfahrene Freunde der Schrofenkraxlerei mit sicherem Tritt und gutem Gespür für den Weg.

Gesamtstrecke: 8140 m

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